Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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geſchieden, bot aber ſeine Menſchen und Thiere ſo theuer — damit ſie Niemand kaufe, und er im Lande gebor⸗ gen verweilen moͤge. Er wollte zum Vater, vor welchem ihn doch eine geheime Furcht beklomm, denn Bitteres hatte er ſchon von ihm erfahren— aber ja ungekannt! Jetzt ſollte er ihn denn kennen, und er hoffte Mannigfaches, ja alle ſein Gluͤck im Leben von ihm! War er doch jung genug, daß Liddy's Heran⸗ wachſen ihn erſt unter die Maͤnner ſtellte.

Aber nun in Liddy's Naͤhe, nun hatte er die herzzerſchneidende, zuverläſſige Nachricht gehoͤrt, daß Galate ſeinen Vater Polydor mit Liddy verloben werde, daß nach zwei Jahren die Hochzeit beſtimmt ſey. Und nun hatte er keinen Muth ſich dem Vater zu nennen, gegen den Vater aufzutreten, und dem Vater Etwas in der Welt zu entreißen, was demſel⸗ ben ſo theuer ſchien. Da hatte er das kleine Grab gefunden, ſeine Blumen getreu darauf gelegt, und den⸗ noch auch die Zeilen dazugefuͤgt, und um Liddy's Thraͤnen zu haben, wie der Todte, und nur als Tod⸗ ter, den holden Saͤnger kindlich und kindiſch gebeten: —„ruͤcke zu!“ Der Gedanke durchdrang ihn wie aus der Himmelsblaͤue zu ihm geſprochen:„Da gilt's; geliebt zu leben, muß man ſterben!“ und darin ver⸗ tieft war er eines Tages in einer entlegenen wilden Schlucht des Gartens ſitzen geblieben, und halb ent⸗ ſchlummert. Liddy war mit Polydor in die Ge⸗ gend gekommen, ſie hatte Eugen gewahrt, aber auch