Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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Sie ging nun immer langſam in die Kirche auf dem gruͤnen Raſenſaume des Weges. Sie blieb, mit An⸗ dern wandelnd, auf den Huͤgeln ſtehen, von wo ſie meinte: Er koͤnne ſie ſehen! Er ſah ſie wirklich— und ſie laͤchelte in die Geboͤſche, oder in die Menge der Menſchen. Und ſie hatte ſich nicht geirrt— Eu⸗ gen war um ſie, er ſah ſie wirklich. Aber wie an⸗ ders! mit wie andern Gefuͤhlen! Als er an jenem Morgen nach Hauſe gekommen, und vor Abſpannung und Trauer kaum den Berg erſteigen koͤnnen, hatte er den Einſiedler nicht mehr gefunden, ſondern nur ein beſchriebenes Blatt, das ihm gerathen, nach Roſenheim zu gehen, bei Jakob ſich ſeinen Vater nennen zu laſ⸗ ſen, und ſeinen eigenen Taufſchein vom Geiſtlichen zu begehren. Auch hatte er ein Roͤllchen Gold„von Dei⸗ nem Vater“ bezeichnet, gefunden und lange liegen laſ⸗ ſen, auf des Einſiedlers Wiederkehr Tage gewartet, und war dann von dem heiteren, ihm wie heiligen Berge geſchieden. Jakob war gerade in dieſen Tagen geſtorben und zu Benjamin begraben worden, und dankbar und weich hatte er auf dem Raſenhuͤgel ge⸗ ſtanden, der ihm nun erſt theuer war. Der Mutter Schweſter hatte ihm auch den Vater— Polydor ge⸗ nannt, und Alles erzaͤhlt, was ſie wußte. Vom Geiſt⸗ lichen hatte er, wie er meinte, den Taufſchein er⸗ halten. Er hatte ſich gekleidet wie die jungen Maͤnner in Roſenheim, ſich Waaren gekauft, wie einſt ſeine Mut⸗ ter und Jakob in's Land hinaus getragen. Er war