Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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Geiſt. Eugen als ihren Bruder betrachtend, wollte ſie nicht einmal ein Wort dem Vater verſchweigen, noch konnte ſie es. Die Eltern hatten bei ihrem Ver⸗ luſt den Ausbruch ihres Schmerzes bezwungen, und alle aͤußeren Zeichen vermieden, nur heimlich nachge⸗ ſtellt und ausgeforſcht, um alles Aufſehen zu vermei⸗ den, was dem Maͤdchen in der Folge haͤtte nachtheilig ſeyn koͤnnen. Auch— alle Ungluͤcklichen thun wohl, ſich zu verbergen und gͤcklich oder gleichgultig zu ſchei⸗ nen, denn Mitleid thut weh, Spott krankt und druͤckt das Ungluͤck dem Armen erſt wie einen Stachel in's Herz. Galate hatte die Erſcheinung des Moͤnches und Liddy's Verſchwinden nach ihrer Eitelkeit in Ver⸗ bindung gebracht, und wenn es Salvator geweſen, wenn er alſo in einem elenden ſchonungswuͤrdigen Zu⸗ ſtand lebte— ſo goͤnnte ihm ihre geheimſte Seele die Tochter— in welcher er ſie, die Geliebte, beſitzen, anſchauen, ſie ſich erziehen, und ihre beſchwichtigende, vielleicht erquickende Naͤhe genießen, wenn er unſchul⸗ dig ihre unſchuldige Neigung gewann. Daher war ſie ſelbſt als Mutter beruhigter, goͤnnte ihm faſt ſeinen Gewinn— der ach leider ihr Verluſt ſeyn mußte, und hoffte von der Zukunft eine ſanfte Loͤſung, eine beru⸗ higende Ausgleichung. Hatte nicht Theſeus ſo die gar nur erſt ſiebenjaͤhrige Helena ſich geraubt? Und liegt nicht tauſendmal mehr in der Natur und im Men⸗ ſchenherzen, als jemals im Alterthum! Graf Arthur aber kam jetzt aus Italien zuruͤck, wo er die von Ga⸗