Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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und in die wirkliche Welt nur zu Zeiten dem Herzen verſtaͤndlich hereinbricht wie Mondſtrahl— wenn der Fruͤhling wieder kommt, oder wenn die Blaͤtter wieder fallen. Er lebte in dem Wunder, worin Alles ſchwimmt, immer klarer, immer mehr es verſtehend; denn zu je⸗ der noch ſo ſeltſamen, goͤtterhaften Wirkſamkeit in dem Maͤhrchen liegt die Begruͤndung und die Beſtatigung tauſendmal groͤßer und herrlicher in irgend einer Eigen⸗ ſchaft, einer Weiſe der Naturz und er fand ſie nun in ihr da draußen, weit uͤberall am Himmel und auf der Erde, und ſein einſamer Berg war ihm mit Lid⸗ dy ein von Goͤttern wie hingehauchter Blumenteppich, den er mit Ehrfurcht betrat, und mit Verwunderung ſeine Blumen pfluͤckte unter Gewoͤlk und neben Ge⸗ ſtirnen.

Hier erzog der Juͤngling das liebe Kind nach ſei⸗ ner Hand, nach ſeinem Herzen, heran an ſein Hetz. Und ſie lebte nur von ihm; Alles an ihr war ſein, Alles an ihm war ihr— ſeine Gebete, ſeine Schrift⸗ zuͤge, ſein Glaube, ſein ganzes Weſen; ja indem ſie nur ſein Antlitz ſah, ſo ſtimmten ſich auch ihre Zuͤge, ihre Blicke nach den ſeinigen, ſelbſt die Geberden und die eigen bezeichnenden Accente ihrer holden Stimme, ſo daß es glaublicher geweſen: ſie ſey ſeine juͤngere Schweſter, als ſeine junge Geliebte. Einem glucklichen Leben lebt' er entgegen, das jeden Tag, jede Nacht naͤ⸗ her geruͤckt war. Doch genug von dieſen Jahren. Waos ließe ſich auch von der Seligkeit ſagen? Und