Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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als uͤberhaupt die Menſchen ſolche Feen-, ja Goͤtterge⸗ ſchenke beſitzen. Denn wie eine Anekdote ſchon oft das Gluͤck und das Leben vieler Menſchen koſtet— gleich⸗ ſam als ihr Stellvertreter in der Welt zuruͤckgeblieben, und ein irdiſcher Schatz aus dieſem Leben fuͤr Erdbe⸗ wohner iſt, ſo mochte dem Einſiedler die Maͤhrchenwelt den hoͤchſten Reiz haben, als allein werth, den himmli⸗ ſchen Geiſt ſich mit ihr zu färben, oder als allein fa⸗ hig, ihn das Leben vergeſſen zu laſſen, und ſeinen Geiſt ſchwebend uͤber einer Welt zu erhalten, in der er nicht lebte, nicht leben mochte oder nicht konnte, und ihn dafuͤr in eine andere ſchoͤnere, freie und ewigheitere ver⸗ ſetzte, ja ihn zauberiſch leiſe damit umgab— einer wahren Welt, die nur erdacht werden konnte, weil jene gemacht und fertig war, wie gruͤnes und farbiges Gold in— Gold eingelegt wird, oder wie ein großer chineſiſcher Roſenbaum*); allein einen ganzen Garten mit ſeinen tauſend weißen dunklern und purpurleuch⸗ tenden Roſen bedeckend— aus ſchwarzer gemeiner Erde emporbluht. Eugen und Liddy gingen ein in dieſes Zauberreich, und wenn der wohlunterrichtete Eugen nun von der Welt und ihrem Wiſſen nichts mehr erfuhr, ſo thaten die Maͤhrchen ihm gleichſam die Brunnen der Liebe, die Schoͤnheit des Himmels auf, ein Daſeyn, das der Grund alles Andern iſt,

*) Rosa Grevili.