Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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Still will ich wandeln in der Sonne Licht

Durch alle meine Lebenstage hin!

Denn Nichts erſcheint mir dieſes Himmels werth

um ſchoͤn genug zu ſingen und zu thun.

Laß alle Schoͤnheit, alle Goͤttlichkeit

Mich traͤumend ſtill empfinden in der Bruſt!

und kuͤſſet meine Wange Fruͤhlingsluft,

und hoͤr' ich Kinder in den Blumen dort—

So wuͤnſch' ich: meinen Augen ſey es auch

Ein Augenblickchen hinzuſehn vergoͤnnt! Still will ich wandeln in der Sonne Licht

Durch alle meine Lebenstage hin. 1

Dieſe Zeilen reizten Eugen, nun lieber noch ei⸗ nige kurze Verſe zu leſen, und da ſtand unter der Ue⸗ berſchrift„Sauſewind“:

und nun fuͤrcht' ich nicht mehr Wolken und Winde!. Hoffe von Euch nicht mehr, Fruͤhling und Ferne; Lebe die zwoͤlfte Nacht Ohne die Liebſte— Leb' ich? Glaubt' ich es Euch! Iſt das ein Leben?

——

Gerührt aber las er das Folgende:

Die Sonne kommt am Morgen fruͤh Und weckt die Menſchen auf, und lockt hinaus, wo Heit're fließt Aus ſuͤßer ſanfter Ruh' 8 Zu neuem Gluͤck Ein jedes Menſchenherz.

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