Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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bei ihm bleiben, wenn Eugen ihn nicht darum an⸗ ſprach

Er wollte zu ihm gehen. Er ſuchte ihn. Aber er fand nur eine Kuͤche; durch die Nebenthuͤr eine wohlverſehene Speiſekammer mit allerlei Vorrath. Er ging weiter. Er fand eine zweite geraͤumige Zelle— aber nirgends den Moͤnch. Es ward Abend, Morgen — er war fort. So vergingen drei Tage.

Eugen ging an die Arbeit, die er verſtand. Er langte Geraͤth hervor und beſtellte den Garten. Die Ziegen kamen Mittag und Abend ſelbſt zur Melke, und ſo lebte er wie ein Hirtenknabe in ſeiner Senn⸗

huͤtte eine Lebensweiſe, die ihm lieb und bekannt war

aus fruͤher Jugend. Liddy aber wuͤnſchte noch weiter fort, fort von hier, denn ſie aͤngſtete ſich, daß Pater Anaſtaſius gegangen ſey, um Jakob zu holen, oder ihre Mutter! und dieſe tagelange Furcht wirkte auf ihr Gemuͤth wie ein Froſt im Herbſt, der die Stiele der Blaͤtter zuſammenzieht, den Zugang belebender Säfte verwehrt, wodurch ſie ſich leichter vom Zweige loͤſen. Da nichts verſchloſſen war, hatte ſie am dritten Abend ein in Pergament gebundenes großes Buch mit gemalten Bildern entdeckt und hervorgezogen. Nun ſa⸗ ßen ſie Beide vor dem aufgeſchlagenen Buche wie be⸗ zaubert. Seine Ueberſchrift hieß: Lebensbuch, oder wollte Gott: Buch des Lebens. Zur Seite ſah Ana⸗ ſtaſius wohlgetroffen ſie an. Darunter ſtand: Sal- va, Salvator, Salvatorem! welche Worte Eugen