„men! Wie man aber hier in Indien tiefſinniger Weiſe „den Sohn: den Vater des Vaters heißt, weil der „Sohn den Vater neu in der Welt vor- und darſtellt, „dem beſſeren Geiſte und Leben nach; ſo ging der „Großvater, ein Sachſe, auch in das— Vaterland „der Sachſen, nach England, wo die Englaͤnder die „alten Sachſen in dem vereinigten, nicht getrennten „Koͤnigreiche, dem vollſtändigen Leben und Daſeyn nach,
„neu zur Welt gebracht und alle Tage noch bringen. „Dort nun ſetzte er holzerne, gedrechſelte, gegoſſene, „elfenbeinene, hornene Koͤnige und Koͤniginnen ſo lange „matt, bis er ſelbſt genug Kraͤfte erlangt, ſich nach „Indien zu krabbeln.„Vor Liſſabon aber ſcheiterte er „— naͤmlich der Oſtindienfahrer,— und unſer Ahn „ſpielte in den Faffeehauſern der Gold- und Silber⸗ „ſtraße nun Schach, wohl auch Dame und Puff, als „man eben, ſtatt der Brettſteine, gewiſſe unerkannte, „moch in der Frau Mutter befindliche Diamanten aus „Braſilien brachte und Mode machte, die unſer Ahn
„die Guͤte hatte ſpottwohlfeil ſaͤckchenweiſe einzukau⸗
„fen, nach England zu kehren, daſelbſt hoͤchſt nied⸗
„lich ſchleifen zu laſſen, und ein reicher Mann zu
„ſeyn, durch Anderer Unwiſſenheit— ein Hauptquell
„alles Reichthums. Dieſen verfolgte der Vater und
„ich nun in Indien. Der Kaufmann gedeihet am
„beſten im Jungfernlande! Alte Wege, alte verfallene
„Schaͤnken! Wo das Land fertig iſt, hoͤrt der Han⸗
„delsherr auf, und der Kraͤmer beginnt, der es


