Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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blinkt mich die Seligkeit an! Weib, Jungfrau, Braut — gieb mir den erſten Kuß!“ Berenice, von ſeinen Worten wie berauſcht und unwiderleglich den Geiſt der Liebe darin hoͤrend, und froh, ia ſelig in der Ueberzeugung, daß die Liebe nie

Wahnſinn werden koͤnne— wenn auch ein Liebender

wahnſinnig— was ſie noch unausſprechlich milder gegen ihn ſtimmte, und zu weichem Wachs in ſeinen Armen machte und beinahe ſchmolz— Berenice

duldete ſeinen Kuß, und kuͤßte den Kuß ihm zuruͤck.

Jetzt weinte Philidor und lispelte:„Unhemm⸗ bare Thränen fließen— der Himmel redet durch ſie wie mit Engelſprache in unſer menſchliches Leben.— So iſt's denn geſchehn! der heiligſte Augenblick iſt ge⸗ lebt; aber immer ſoll er, von Kraft des Herzens be⸗ lebt, lebendig und friſch vor mir ſtehn— ſchoͤn wie Du. Nun aber vernimm auch die Worte der Liebe: Auf Haͤnden will ich Dich tragen durch's Leben, kein Schmerz ſoll Dir kommen durch mich, wie eine Wolke will ich allen Segen der Erde aus allen Gegenden ſammeln und uͤber Dein Haupt ausgießen! Lebe lang! lebe das Leben aus! Dich verwandle der Himmel leiſe, und nehme ſpaͤt ſeine Roſen von Dir, und den Nek⸗ tar der Jugend aus Deinem Blut, und das ewige Feuer des Aethers aus Deinen Augen zuruck, altere ungemerkt und gern, waͤhrend Du immer liebeſt, mich und die Kinder, in den Kindern mich, und den Kin⸗ derfteund, daß, wenn einſt die verbluhte Pracht Deiner