Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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Glieder zerfällt und zerſchmolzen iſt— unwiederfindbar in der Natur— daß ich weiß, wo Du biſt, Deine Liebe, Dein Geiſt!“

Er hatte ſich ſelbſt ſo geruͤhrt, daß er kaum fra⸗ gen konnte:„ſo willſt Du denn mein Weib ſeyn?“

„Ich will!“ lispelte Berenice leiſe, und war ihrer Sinne kaum maͤchtig und blaß wie entſeelt. Sie vermochte ihn nicht zu kraͤnken durch ein zagendes: „Ich will nicht,“ als wenn dann ſeine Liebe Wahn⸗ ſinn werden koͤnne; ja, wenn es nur irgend moͤglich ſey, wolle ſie wirklich ſein Weib werden, zuruͤck in ihr Haus ihn nehmen, ihn pflegen und warten und ehren und lieben, arm mit ihm ſeyn und mit Laͤcheln es hoͤren: wie reich er ſey! Vielleicht auch waͤr' er zu heilen, am meiſten durch ihre leiſe und unermuͤdliche Wendung und Klaͤrung ſeiner Begriffe von Reichthum; vielleicht gelange es ihr, durch Liebe und Treue, und Leiden und Freuden des menſchlichen Lebens ihm end⸗ lich die Augen des Geiſtes daruber aufzuthun: daß eben Liebe und Treue, und Leiden und Freuden die hoͤchſten erlanglichen und darum zu wuͤnſchenden Schaͤtze des Lebens ſind; und dann ſtand ſie vor ihm— viel⸗ leicht als Mutter— in einer Glorie, die ſie ſich wie eine Maͤrtyrin verdient und erhalten! Dann druckt' er ſie wieder, doch anders, an ſeine Bruſt, wie er jetzt that! Dann horte ſie wieder: wie reich er ſey! Und als ob ſie es nicht geſagt, oder nicht laut genug, ſprach ſie noch einmal auf ſeine Frage:„Ich will!“