Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
Einzelbild herunterladen

—

ihm! Alſo ein zeitiger Einwohner! ja ja, ein fruher, ein junger! Alter ſchutzt vor Thorheit nicht. Jugend iſt auch ein Alter, das Jugendalter! Schade, Schade, daß Pepperell nicht mit kann. Das macht Eindruck, wenn einem Bekannten oder einer Bekanntin ein Unfall zuſtößt; geſchieht Menſchen etwas, die wir nicht kennen — dann iſt es Niemandem geſchehen, und was dem lieben allbekannten Niemand widerfaͤhrt, das ruͤhrt uns kaum. So ein Menſchenfreund iſt der Menſch! Aber nun Fitz! der arme Schelm— da koͤnnte ſie ſich ein Beiſpiel nehmen und ſehn, wohin die Einſeitigen kom⸗ men— allen Reſpect vor fuͤhlbar Einſeitigen.— Wohl dem, bei welchem alle Gedanken immer in Wirrwar ſind, wo nicht einer zum Kopftyrannen, gleichſam zum Papſte wird. Gottlob, daß ich viermal abgenullt habe, wie die Jaͤger ſagen; denn nach den Vierzigen wird kein geſunder Zahn mehr hohl, und kein geſunder Kopf mehr toll, und kein leerer voll— keine Ausnahme ohne hoͤhere Regel!“

Bernice war indeß ſchon hinauf geeilt, um ſich anzukleiden, denn ganz, in zwiefachem Sinne ein eng⸗ liſches Maͤdchen an Zartheit, Treue und unwandel⸗ barer Geſinnung, war ſie noch unguͤckſelig— ſelig im Unguͤck genug. Denn Jeder, der uns nicht mehr paßt, den wir nicht mehr mit den Augen der Hoff⸗ nung betrachten duͤrfen, ſcheint uns als unbrauchbar aus unſerem Kreiſe verwieſen; ſo dem, der nach Reich⸗ thum oder Schoͤnheit ging, ein Maͤdchen, das ploͤtzlich