Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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geben vermag, was die ganze Welt aber nur in der Phantaſie und an der Phantaſie beſitzt daher ſchien es ihnen vollends ganz roh, und die vollendeten Wuͤn⸗ ſche des reichen, armen Freundes vernichtend, ſich nur zu erkundigen, woher er das große Vermoͤgen bekom⸗ men? wie er, ohne anders als durch ſein Daſeyn ein⸗ geſetzt zu haben, das große Loos des Lebens gewonnen. Im Stillen aber ſegnete der gutmuͤthige Lamoural noch den wohlthätigen, discreten Freund, der den Un⸗ gluͤcklichen im Geheimen ſo gut hier verſorgt, daß er ohne Nachtheil bei Menſchen erſcheinen koͤnne, wenn ihn der Arzt geheilt. Aber er ſeufzte, da er wußte, daß die Einbildung von Vermoͤgen, wie die Einbil⸗ dung auf Vermoͤgen ſo gut wie unheilbar ſey! und nur ein Mittel fiel ihm bei: er wuͤnſchte ſelber ſo reich zu ſeyn, um ſeinem Philidor ſo viel geben zu koͤnnen, daß ſeine Einbildung Grund und Urſache haͤtte, ſo daß dann Hoffnung ſey: er werde ſo weiſe erſcheinen wie tauſend Reiche, denen Niemand etwas Unheimliches anmerkt, weil bei ihnen nicht das Geld aus der Einbildung, ſondern die Einbildung aus dem Gelde kommt, indeß Philidor's Thorheit eine ſelbſt⸗ ſtaͤndige ſchien.

Seine Dankbarkeit gegen den guten Vormund, Papermann's(jetzt durch Geben) ſeligen Sohn, wuchs, als Jasper wirklich mit den verlang⸗ ten Getraͤnken und Eſſen erſchien! Er kredenzte dann in prachtigen Geſchirren.