Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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ein Paar dickwadige Stiefeln, die er heute abgelegt, da hinein! So that ſie, ſtopfte noch ein Tuch in jeden derſelben, damit in dem weiten Tonnengewoͤlbe das wenige Silber nicht klirre, nahm die funfzig Pfund, nahm die Stiefeln und ging mit den Worten:Er glaubt zwar, ſein Haus ſtehe klar um ihn, wie von Glas, und ich dazu; aber Winkel gibt es im Hauſe und Winkel im Herzen, die doch nur die Fran kennt! So verſchwand ſie durch die Thuͤr, die aus dem Stuͤb⸗ chen in die Hausflur ging.

Nun ſoll mir noch Jemand ſagen, brach Fitz Philidor aus,daß es nicht das groͤßte Gluck iſt, in dieſem erbaͤrmlichen Leben, worin man geradezu Alles tagtaglich bedarf, unermeßliches Geld zu beſitzen! Man muß nur nicht darauf ſitzen und es noch einmal ausbruten wollen! Das Kind bedarf ſchon, und haͤtten die Eltern nicht eingeſpart, es muͤßte umkommen! Und was faͤngt ein junger Menſch eigentlich Rechtes an ohne Geld? Wen heirathet ein Maͤdchen Rechtes ohne Geld? Wer ißt, was er will, und trinkt, was ihm ſchmeckt, ohne Geld! Wer wohnt, wie er möchte, ohne Geld? Wer kann den Freunden helfen, den Armen geben und wenn ihm das Herz bricht ohne Geld? Wer kann dem Vater, oder der Mutter, ein ruhiges und bequemes Alter bereiten, ohne Geld? Wer leidet im Alter nicht ſelbſt

an tauſend Dingen Mangel, ohne Geld? Denn das Alter iſt der Winter des Lebens, die wahre Zeit der Beduͤrfniſſe, wo Alles eng, duͤrr, trocken und eiſern