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Tage ſehen zu koͤnnen, nicht Eſel in London zu blei⸗ ben.“—
—„Muli— ſagt beſcheiden der Italiener,“ ſchob Camillo ein.—
„Und ich bin Dir,“ fuhr Fitz fort,„vor acht Ta⸗ gen erſt nicht bis Greenwich auf die Sternwarte— Flamſteadhouſe— gefolgt, ohne mich nur umzuſehen?“
„Freilich erſtaunenswerth,“ ſprach Lamoural—“ denn die himmliſche Berenice war dort bei Herrn Ormond, ihrem Vater, einmal des rechtſchaffenen Duͤttelkrämers Herrn Wurdock's Laden entflohen, den ſie ſammt allen Heringen und Schwefelhoͤlzchen dereinſt erben ſoll, aus zaͤrtlicher Liebe des Oheims! Bere⸗ nice— eine Erbin von ſolchen Jammerſachen!— den Himmel ſollte ſie erben! Hätt' ich Saiten von Berenice's goldenem Haar, ſtatt romaniſcher Saiten aus Daͤrmen römiſcher Schöpſe, ſo geigt' ich dem Monde Thraͤnen in's Polyphemenauge!“
„Zweite Geige— tacet!“ wiederholte Fitz.„Wir ſind gleich am Orte.“
Der Ort aber war der Tower. Sie gingen uͤber die ſteinerne Brucke durch das Thor, und das vierthuͤr⸗ mige Ungethuͤm fand vor den Hinzugekommenen wie aufgetaucht und jetzt erſt erſchienen. Fitz ſprach einige Worte leiſe zu einem der wunderlich roth und gelb ge⸗ kleideten Waͤrter, die Freunde folgten ihm ſeitwaͤrts uͤber den Hof;z der Waͤrter ging, er kam wieder, eine
Thuͤr ging von innen auf, und aus der hellen und


