Teil eines Werkes 
4. Band (1835) Der Nabob
Entstehung
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hinunter befoͤrdert. Man muß huͤbſch mit dem Ge⸗ danken bei den Dingen bleiben, ſonſt nehm' ich das Ding uͤbel, und mache das Uebel noch aͤrger. Seit ich, z. B. will nur zweite Geige im Opernhauſe ſeyn, werd' ich nicht ſtark wie der Violon? und meine Geige weiß durchaus nichts davon, daß ich die Zweite heiße! kann ich die Ehre haben zu ſagen. Aber London geht nun faſt zu Ende, und eh' ich nicht weiß, wohin Du heute uns fuͤhrſt, Du in Dich verſchloſſener Fitz, eher ſetze ich kein Bein mehr daran.

Zweite Geige tacet! erwiederte Fitz.Denn ich muß Dir ſagen, man kann auch bei ſeinen Ge⸗ danken ſeyn; Gedanken ſind auch Dinge, ſuͤße Dinge, liebe Dinge, Allen gehoͤrig, und doch Jedem ſein eigen auch. Im Innern wird die Welt noch tauſendmal anders und ſchlimmer und beſſer verſpeiſet, ver⸗ ſpielt, vertrunken, vergeudet, verliebt und verloren, und doch gewonnen, als jene wirkliche Welt da draußen. Aber komm' nur, komme, zufriedene, ſtarke, zweite Geige! Dieſen heut ſchwebenden und verſchwebenden Freitag der woͤchentlich gerade fuͤr Jeden von uns ein freier Tag iſt fuͤhre ich Euch nach einer Merk⸗ wuͤrdigkeit von London, welche mir gefaͤllt! Denn ſeit wir den Roͤmer hoͤrten, der das Miserere in der Charwoche zu Rom aus purer Gefaͤlligkeit: den Frem⸗ den den Platz von einem Oſtern zum andern zu laſſen, niemals gehoͤrt hatte, ſeitdem beſteht unſer Accord, aus Bequemlichkeit oder Ueberzeugung: das Alles alle