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Als er nach Hauſe gekommen, war ihm noch Niederſchlagenderes geſchehen: Zwei Geiſtliche hatten
ihm den Ruf als Archidiaconus zu Parma uͤberbracht,
die erſte Wuͤrde neben dem Biſchofe Hugolin dei Roſſi, die er Correggio verdankte, dem er die Be⸗ lehnung mit Parma vom Papſte ausgewirkt. Und ein. Brief des großen Birel war eingelaufen, worin er ihn einlud, von der Wuͤrde des Menſchen zu ſchreiben!
„Aber wo wäre die kleine Tochter?“ fragte er, an Leon gedenkend, jetzt wieder vor ſich.—
Da trat Arguſſoli auf ihn zu. Francesco ſtaunte die Geſtalt an, welche die Tochter ihm hin⸗ hielt, bis er ſie auf ſeine Haͤnde nahm. Und wäh⸗ rend er uber Petroni's Geſicht verwundert war, gleichſam die Ueberſchrift des Kindes las, die Verhuͤl⸗ lung aufhob, und in ſein liebliches Geſicht ſich ver⸗ tiefte, war die ſtumme Geſtalt verſchwunden. Und Francesco ſprach:„Das war, das muß Arguſſoli ſein! So edel iſt kaum ein anderer Liebender!“ Be⸗ ſturzt, beſchämt und doch froh, uͤberſah er, daß er den großen Kampf ſeines Lebens verloren, aber wenn auch ſein äußeres Lehen nicht mehr mit dem Leben ſeines Herzens und ſeiner Phantaſie ein ätheriſches ſchoͤ⸗ nes, zauberiſch verwebtes Ganze ausmache, daß doch ſein angezuͤndeter Ruhm, daß die einmal erworbene Lorbeerkrone nicht welken werde; doch daß es Zei ſei, von Liebe zu ſchweigen. Er ſah, daß er gleichſam nur den erſten Theil des Weibes, die nach Leben ſtre⸗


