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meinem Haß ſogleich herbeifuͤhren wurde; den Freund, der nicht ihre Schweſter Violante, nur Violetta — ein unnachgefragtes Landmädchen entſtellt.— Doch Caſtellano entgegnete:„Wird das Verhaͤltniß in Garignano auf ihre Rechnung kommen, oder auf ſeine? Ich wuͤnſchte nicht auf ihre! Und ſo muß und wird er die Schuld davon tragen und— buͤßen! Niemand iſt vornehm, groß und beruͤhmt genug, ein Weſen elend zu machen; kein Weſen gering genug, das nicht die holdeſten Anſpruche hätte an ein ganzes Leben!“—
„Aber in Leidenſchaft Dieſes laſſen und Jenes thun, das muͤſſen Menſchen verzeihen, die Leidenſchaft
alle bewegt, den Einen dieſe, den Andern jene“—
warf Milano ein, um Francesco dem Bruder abzudringen.„Und ſagſt Du nur, um ſie zu retten, ſie ſei die Schweſter— gerade darum! hab' ich nicht ein Maͤdchen begraben und ihr ein Denkmal errichten laſſen, das ſeiner Schweſter Schande nicht uͤberlebt? Ich thate desgleichen— aber ich bin ein Mann; wir brauchen das Leben zur letzten Kelter, nicht ſie! und wird ſie verſchweigen, wos ſie fuͤr ruhmvoll haͤlt? O Sinn der Weiber! Ich glaube, ſie jubelt im Herzen, daß Francesco zeitlebens umſonſt nun Verſe gemacht fur Laura, daß ſeine ſchoͤnen, einſt und nur einmal wahren Lieder zu Täuſchungen der Welt, zu bloßen Träumen herabgeſunken, und daß ſein Herz ſich ſelber treulos geworden! Es iſt gut, einen Menſchen von allen
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