Teil eines Werkes 
3. Band (1832) Die Lebensversicherung
Entstehung
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ges und Unſterbliches, daß ich, um dieſe Pflicht, dem Scepter eine Hand zu erhalten, mein Blut, ſelbſt mei⸗ ne Schande nicht achte, wenn nur in Dir die Herr⸗ ſchaft fortbeſteht! Zu herrſchen iſt die Wuth der Ele⸗ mente.

Lächelndes Schweigen umher an der Tafel.

Iſabella jedoch, die aus maͤchtigem Geſchlechte ſtammte, glaubte, ſich keinen weltlichen, noch ein wenig nach dem Buͤrger ſchmeckenden Einrichtungen fuͤgen zu duͤrfen, noch daß die Natur durchgreifende, nicht eben hoͤfiſche Geſetze gegeben; und Alles unterthan ſich ſehnend, wollte ſie es nicht ſein. Ihr Beſchuͤtzer und Freund, ihr Bruder Fiesko, war aber in Genua er⸗ mordet worden ſie ſtand allein. Und doch mufßte eine Kleinigkeit geſchehen, um ihrem Manne uͤber die angeſonnene Scheidung, die einer Verſtoßung gleich ſahe, ihre Meinung auszudruͤcken. Deßwegen erhielt denn der gute Luchin zwar nur ein winziges Pulver von ihr, worauf ein Wallfiſch wohl bei vorigem mun⸗ teren Weſen verblieben, das aber den theuern Gatten, wie eine Harpune, in den Abgrund des wahren großen Ocean's ſich hinabzulaſſen vermochte.

Luchin alſo todt! riefen die Maͤnner und ſprangen auf.

Setzt Euch, Ihr Herren! fuhr Jener fort. Auch der Doge Dandolo iſt todt.

Und faſt lächerlich ſprangen ſie noch einmal auf.