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der Seinen bewahrt, der hilft ihnen ja am beſten! Die
tauſend Ducaten hatten ihr in dem Strickbeutel heiß gemacht, in welchem ſie dieſelben, der Sicherheit we⸗ gen, bei ſich trug; jetzt— da nun doch Alles geſchehn war— wrickelte ſie den Beutel mit dem Golde in die Serviette, und legte ſie beim Aufſtehen unvermerkt und unvermuthet mit auf den Tiſch. Die Witwe ſah ihre Zerſtoͤrung, ihre Krankheit, und bat ſie, bei ihr zu bleiben! einige Tage, nur eine Nacht! Aber Hilda ließ ſich nicht halten; denn die Poſt gehe ſogleich. So ſchied ſie denn mit dem halbſchlafenen kleinen Corne⸗ lius; edel, das heißt ſtark in der Seele, doch krank zum Tode.
Auf der endlich, endlich erreichten letzten Station fuhr ſie ganz allein im ordinären Poſtwagen, den ſie mit einem„das walte Gott!“ beſtieg. Der Schirr⸗ meiſter, den ſie gebeten, am Morgen vor ihres Vaters Hauſe zu halten, ſaß in der ſchoͤnen, mondhellen Mai⸗ nacht draußen beim Schwager. So ruhte der Knabe ihr ſchlafend mit dem Kopfe im Schooß. Die Wach⸗ teln ſchlugen in den wallenden Saaten, in den Gebu⸗ ſchen am Waſſer die Nachtigallen; die Ferne ſchim⸗ merte ſilbern. Sie horchte, als höre ſie ſchon Glocken⸗ ſchlag! Sie ſah, und ſah, als muͤſſe ſie eines Thur⸗ mes goldenen Knopf entdecken! Mit unendlicher Sehn⸗ ſucht ſah ſie den Fluß hinziehen, deſſen Waſſer morgen, ach, morgen an ihrer Mutter Grabe voruber rauſchte! Tauſend Gruͤße winkte ſie hin; nur noch eine hohle


