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verachtete jede Huͤlfe von hier aus, jeden Gulden, ge⸗ ſchweige Tauſende! Und, wohl mir, ich bin ſeine Toch⸗ ter! Hier bin ich erſt elend geworden, und ich glaube, daß der Zwieſpalt im Herzen: ob ſie läͤnger den Vater verkuͤmmern ſehen, oder bei einer ſolchen Mutter ihm Huͤlfe ſuchen, meine arme Mutter weit ehet ins Grab gebracht, als die Folgen von des Vaters Verwundung in ihre Seite. Hilf mir zur Flucht von hier! Daran will ich meiner edeln Mutter wahre Freundin erken⸗ nen und meine!“
Die maͤnnliche Freundin redete ihr zu, die Gunſt der Umſtaͤnde und der Perſonen, ihres Vaters wegen, nicht von der Hand zu weiſen und den, ihr freilich verheimlichten Plan von der Mutter und ihr, nicht, nach dem Gelingen, noch ungelungen, ja ungluͤcklich zu machen.— Aber umſonſt. Hilda bat nur: dem Vater kein Wort von der Mutter Geheimniß je wiſ⸗ ſen zu laſſen! Denn noch ſei er arm, aber ehrlich, und was er habe und beſitze, ſei feſt in ſeinem heiligen Wahn auf die alte, treue, reine Natur gebaut; eine ſolche Entdeckung wuͤrde ſeinem Leben und ſeinen Lieben— dem Weib und der Tochter, auch wo ſie wären— eine falſche betruͤbende Folie unterlegen. Denn ſie fuͤhle ja ſchon, was ſie leide, und all' ihr Vertrauen zur Welt, ja zum Vater ſei hin— weil Er ihr— fälſchlich— ein reines Bewußtſein zutraue! Das moͤg' er doch haben, und wenn auch nur Er, und ſie wolle es ihm heilig bewahren.
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