zufrieden;„Serenissimus befahlen. dem trotzigen Dinge. den Kopf zu recht..
„Abſcheulich!“ erſcholl.
Und in wenigen Minuten waren Alle durch den Park im Stockhauſe. Der Stockmeiſter wird aus dem Schlaf geweckt, eine Laterne angezundet, das Gewoͤlbe aufgeſchloſſen— von Obenaus geht zuerſt hinein. Der Meiſter leuchtet. Man hoͤrt einen gedaͤmpften Ausruf. Endlich kommt von Obenaus blaß und za⸗ gend und ſpricht:„Und wenn ich ſterben ſoll— ſie iſt todt! Sie ſteht an der Wand! mit gefalteten Haͤn⸗ den, halb auf die Kniee geſunken zu beten, aber das kurze ſeidene Tuch laͤßt es nicht zu„ denn, wenn ich ſterben ſoll— ſie hat ſich gehangen.“
Als ſie hineindrangen— ſetzte ſich eine Geſtalt vom Strohe auf, ſah ſie verwildert an und ſprach un⸗ nachſagliche Dinge— in der Hitze der Krankheit. Die Kranke war Hilda mit dem Knaben im Arm. Die Todte war Gemma. Man beleuchtete ſie. Der Knabe erwachte, fand ſich, ſah die Mutter, und lief an ihre Kleider, und freute ſich, daß er ſie hatte. Er wollte nicht fort. Hilda hatte Erſchreckliches ausge⸗ ſtanden neben der, ihr uͤber das ausgebliebene Geld Vorwuͤrfe machenden, verzweifelten ſchoͤnen jungen Frau oder Witwe. Jetzt ward Hilda Huͤlfe. Fraͤulein Schreckhorn— Frau Warnkoͤnigin— war verſchwun⸗ ben. Der Jammer hatte ſie fortgetrieben, die Angſt und die Furcht, doch zugleich das Bewußtſein: daß
Schefers neue Nod. 1. 27
—


