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Daruͤber ſchlief ſie, in der ſogenannten Stroh⸗ bucht ſich ſetzend, ein. Nach einer halben Stunde erſt kamen zwei Gerichtsdiener, die an ihr voruͤber gingen und die Schuldige ſuchten. Sie erwachte und meldete ſich. So gingen ſie nach dem Gefängniß. Aber am Gaſthauſe in der Thuͤr ſtand der kleine Cor⸗ nelius, und es war nicht moͤglich ihn abzuhalten von Hilda, ohne einen Auflauf zu erregen. So durft' er denn mit.
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Erſt gegen Abend konnte Schreckhorn von Vater und Schweſtern los, und ging in die eigene Woh⸗ nung. Da war Hilda nicht! Auch der Kleine fehlte! So kleidete ſie ſich denn in Frau Warnkoͤnigin um, entſchloſſen zur Baroneſſe zu gehen und die letz⸗ ten entſcheidenden Schritte zu thun. Sie ſah in den Spiegel, und verſprach noch einmal Alles ihrer dahin⸗ geſchiedenen Freundin, was dieſe ſelbſt hatte ausfuh⸗ ren wollen. Sie verhieß ſich die groͤßte Wirkung von ihrer Erſcheinung— und das die verſtoßene Tochter geſtorben war, mußte zuletzt erſt den groͤßten Eindruck machen, und ſie uͤbergab dann den Brief derſelben an ihre Mutter. 1
Am Marſtall erkundigte ſie ſich nach Hilda, und erfuhr mit Erſchrecken, daß das arme Maͤdchen wahr⸗ ſcheinlich nach einem Gefängniß abgefuͤhrt worden. Das war die Stimmung, deren ſie grade bedurfte⸗


