Teil eines Werkes 
1. Band (1831) Der Unsterblichkeitstrank
Entstehung
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Heben Sie ſie auf, als goldener Souverain! wie bei uns die Erbunterthaͤnigkeit, die hergeerbte Er⸗ niedrigung von Gottes Ebenbild! ſprach Hilda immer mehr Feuer entwickelnd aus Angſt und Noth, wie aus ſchwuͤler, bedruͤckender Luft ſich erſt die Blitze entzuͤnden.Laſſen Sie die Privilegia abloͤſen wie bei uns die Hofedienſte, ehe die Menſchen mer⸗ ken, daß ſie Menſchen ſind, nicht Sclaven, zu denen ſie alte barbariſche, erobernde Chriſten gemacht alla Turca! Alle unſte Verleger bezahlen ſehr gern die Abloͤſung als ihre Erloͤſung! das Gerechte thut und leidet jeder gern, beſonders wenn es Befehl, alſo Ausfluß des Lichtes, Verkuͤndigung der Liebe, Se⸗ gen der Freiheit iſt, wie Freigang ſagt. Hier ſteht es! Bloß uncultivirte Länder haben den Nach⸗ druck.

Fraͤulein Warnkoͤnig! ſprach Herr von Obenaus, ich warne Sie!

Das iſt keine Schande, uncultivirte Laͤnder zu habenz ſonſt muͤßten die amerikaniſchen Freiſtaaten oder ihr Präſident feuerroth ausſehen; ſprach Hilda nun, fortgeriſſen von ſich;aber ſie nicht zu ſich herauf cultiviren oder wenn ſie cultivirt ſind, nicht zu ihnen hinabſteigen das..

Das verdient eine Correction fuͤr Sie, ſprach Herr von Obenaus. 69

Hilda aber fuhr fort, von den heftigſten Kopf⸗ ſchmerzen faſt betaͤubt:Selbſt Herr Mauskopf ſagt: