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muß durch den Nachdruck ſeines Verlags ein Betrüger werden, und betteln gehn, wenn er den Wechſel⸗ arreſt uͤberlebt— tiefſinnig iſt er ſchon! o Gott!—“
„Ihte dortigen Verleger ſollten— bis Weite⸗
res— gar nicht auf unſere Länder hier unten rech⸗ nen. Poffen ſie Abſatz in der Turkei? denn da iſt ja auch andere Sprache, anderer Glaube, andere Gerechtigkeitspflege!“ troͤſtete ſie Herr von Obenaus.
„Solche Worte ſchaͤmte ich mich zu gebrauchen!“ ſprach Hilda erroͤthend zu ihm.„Wir denken vor⸗ trefflich von allen Deutſchen— deutſch und ehrlich! — auch mein Vater hat ſo gedacht, gewiß noch geſtern, und morgen und immer.“
„Der Mann thut mir leid!“ ſagte der Hert. „Das iſt nun ſchon der Zwanzigſte, der dieß Jahr klagen— moͤchte. Unrecht bringt Ungluͤck, Sittlich⸗ keit Gluͤck und Segen;— gegen die Meinung der Thoren die da glauben: Gott habe den Menſchen Recht und Sittlichkeit auf Erden nur wie eine geiſtige Dornenkrone auf's Haupt gedruckt, oder gat ins Herz. Wie helf' ich dem Manne?“—
„Mauskopf hot ein altes, vielfach erneuertes, das heißt oft bezahltes Privilegium“ bemerkts von Obenaus.
„Das iſt die große, die einzige Schwietigkeit un⸗ ſerer Zeit,“ erwog der Herr,„alte offenbare Ungerech⸗ tigkeiten, die gegen Gott und Menſchen kaufen— als legitim—= um abzuſchaffen!“
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