den von Herrn von Kettenträger, dem Cenſor, aus be⸗ ſonderer Gunſt wieder erhaltenen Titelbogen von ihres Vaters„Leiden“ und den, von dem Nachdruck von Mauskopf, desgleichen den von dem„Deutſchland.“ Der Herr nahm ſie ihr ab, hielt die vier Blätter wie ein halbverlorenes Kartenſpiel in ſeiner Linken, verglich ſie, ſah Hilda an, und frug:„Sie ſind ge⸗ wiß Herrn Warnkoͤnigs Tochter?“
„Aufzuwarten!“ ſprach ſie, die ſich rithen laſſen, daß man ſo ſtatt„Ja“ ſagen muͤſſe.
„Warnkoͤnig ſteht auf der Liſte ihre Macht ver⸗ wenbenden Verleger;“ bemerkte Herr von Obenaus. „Die Verleger ſind eine Macht— die Seelen erſchei⸗ nen laͤßt, oder ſie abweiſt. Nachdruck,—= Umdruck! die„Leiden“ mußten umgedruckt werden:„Beſen, Be⸗ ſen! ſeid's geweſen.“
„Sie kommen, gute Warnkoͤnigin, den Maus⸗ kopf zu verklagen?“ frug der Herr weiter.
Aufzuwarten!
„Erſparen Sie mir, mich zu ſchaͤmen,— ſprach der menſchliche Herr„ein Menſch iſt kein Pudel; ſagen Sie lieber: Ja!“
„Ja! ja!“— ſprach ſie nun laut.„Die Ge⸗ richte weiſen uns ab, darum bitte ich von ihrem Herren um Entſchädigung fuͤr meinen Vater, und um das Verbot an Mauskopf und alle Andere, wenn ſie auch nicht ſeinen ſprechenden Namen fuͤhren: das lie⸗ gen zu laſſen, was nicht das ihre iſt! Mein Vater


