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darum ſchnitt ich Ihnen alle andern Wege ab, nur darum Eun0
Er hielt inne. Hilda, die blaß vor Schaam und Angſt zur Erde geſehen, hob ihr Auge nicht auf; ſondern viel zu fromm, als ihrem Vater etwas An⸗ beres, als Liebe zu ihr und mithin den Wunſch ihres Gluͤckes zuzutrauen— und viel zu erhaben, als ihre Seele mit einer Betrachtung und Abweiſung eines ſolchen Anſinnens zu erniedrigen— ging ſie mit duͤ⸗ ſter geſenktem Haupte leiſe hinaus zur Thuͤr, wo ſie auf eine Menge Roſen trat, die ihr wahrſcheinlich der liebende Sohn des verliebten Vaters von den Mo⸗ natsroſen Stoͤcken vor den Fenſtern uͤber dem Laden abgeſchnitten und fallen laſſen, um ſie ſanft und ſchoͤn an ſich zu erinnern— und aus ihren Augen fiel eine Thraͤne darauf. Der kleine Cornelius aber las die Roſen zuſammen und trug ſie ihr hinterdrein, waͤhrend Herr Mauskopf, die Hand am Kinn, dem reizenden Maͤdchen nachſah. Sie aber fror fieberhaft und fuͤhlte den Scheitel, ſelbſt in dem warmen Son⸗ nenſchein, wie mit eiskaltem Waſſer begoſſen. Die Natur legte den Grund zu ihrer— gruͤndlichen Huͤlfe; denn aus des Menſchen Gedanken und Gefuͤhlen er⸗ waͤchſt ihm Leben oder Tod. Der kleine Cornelius aber ſchrie ſie munter aus ihrer Verſunkenheit, durch ſein wiederholtes Rufen:„Mutter! Mutter! meine Mutter, ach, meine Mutter!“— Und in der That ſahe Hilda ein junges Weib, gewiß Gemma ſelbſt,


