Teil eines Werkes 
1. Band (1831) Der Unsterblichkeitstrank
Entstehung
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ſche Volk im fruͤhlings⸗ſtuͤrmiſchen April ſeines Jah⸗ res, und Manche ſagen ſogar oder denken doch: es lebt noch im erſten April— nach dem bekannten Sprichwort, ſo daß man es hinſchicken kann, wohin man will! Vebrigens— was beſitzen die Schriftſteller denn wirklich ſo Eigenes, daß ihr Recht gar ſo ſcharf zu nehmen wäre! Haben ſie nicht Alles genommen aus der Welt? Wer iſt denn eigentlich der Verfaſſer von Doctor Fauſt? Das Volk und die Zeit; denn die Er⸗ findung iſt Alles! Die Auffaſſung von Farben und Stenen aus Natur und Welt, kann doch nicht gar ſo erſchrecklich hoch angeſchlagen werden! Des armen Herrn Freigangs Leiden der Zeit— ſind es etwa ſeine Leiden? hat er Stoff, Inhalt, Rath, Ausfuͤh⸗ rung nicht Alles von der Gegenwart genommen— nachgedacht, nachgedruckt gleichſam! Sind es nicht die Leiden gegenwärtig armer Menſchen? Sollen ſie ihre Leiden nicht ſo wohlfeil als moͤglſch erhalten! Ich habe hier eine Viſion in Manuſcript„das Schrift⸗ ſtellergericht;“ nehmen Sie vieſelbe gefaͤlligſt an! da werden Sie ſehn, was— nach Abzug alles Abzu⸗ ziehenden an Jedem bleibt— kaum Haut und Haar. Und nun, liebe Hilda, zum Letztenmal— was verlan⸗ gen Sie noch Entſchädigung? Etwa hier zum Beweis meiner Schuld ein Exemplar von den Leiden, um mich bei Serenissimo anzuklagen— das ſteht zu Dienſt und ich in Gottes Hand. Doch das will ich Ihnen ſagen ehe eine Sache nicht himmelſchreiend wird,