Teil eines Werkes 
1. Band (1831) Der Unsterblichkeitstrank
Entstehung
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Walde nur auf Gewuͤrm bedacht und begierig, iſt mit allem bekannt was ihnen nuͤtzlich iſt, was Andere kaum bemerken. Sie wiſſen meine Ungnade gewiß, ſie ver⸗ muthen Schatze, ſie halten ſie nach ihrer Weiſe fuͤr unrecht erworbene, ſie meinen ich werde ſie retten, ver⸗ bergen, vielleicht noch dieſe Nacht, und ſo ſind ſie ſchnell! Vor allem oͤffne die Thuͤr! hieß er Orhota, daß ſie uns nicht durch ihre Daämpfe zuerſt des Gehors berauben ſie zu vernehmen, vielleicht des Geſichtes, und dann der Kraft uns zu regen! Aber Du, o Se⸗ makuang vertheidige nicht Dinge der Erde, die Tau⸗ ſenden noch gehoͤren werden, mit Unſchätzbarem, mit dem Leben! Und ſchone des ihren! Es ſind arme un⸗ gluͤckliche Menſchen; ſie rauben ja uns nicht! Oder willſt Du, ſo eile, nach Huͤlfe, um ihnen die That zu erſparenz das iſt doch beſſer. Drum eile!

Aber Orhota hatte ihn ſchon nicht mehr gehoͤrt. Sie ſaß laͤchelnd und athmete mit Vergnuͤgen den ver⸗ breiteten ſuͤßen Wohlgeruch ein Semakuang wollte aus ſeinem Buſen ein Flaͤſchchen langen, vermuthlich um ſich zu ſchuͤtzen vor dem Schlaf mit offenen Augen, aber hatte es nur hervorgelangt, und hielt es ſtarr und feſt, ohne es mehr an die Lippen bringen zu wollen und ſaß und laͤchelte. Der Colao wollte rufen, aber die Worte riſſen ihm ab, nur erſt nach einiger Zeit ſprach er den letzten Theil derſelben mit Anſtreng⸗ ung, und doch nur gedämpft aus, ſie vergingen ihm gleichſam im Munde, die Kraft der Rede ſtockte ganzz