Teil eines Werkes 
1. Band (1831) Der Unsterblichkeitstrank
Entstehung
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bliebenen verſchwunden. Und die muttevliche Freude, jetzt ſtaͤrker als ihr gebengter Stolz, ließ Drhots austufen: Des Kaiſers Weib iſt jetzt aͤtmer als ich! denn ich habe einen Sohn und behalte ihn! Ihr Kind muß ſich ver⸗ bergen und fliehen! Die arme Mutter! Iſt ſie doch eines Menſchen Weib und fühlt wie wir allöét munn Schone ihr Kind mit Deinen Worten! ſprach Tſchao⸗Kong. Die Jugend hat bas Glüch Un⸗ 1 gluͤck leicht zu empfangen, weil ſis nur das Gegen⸗ waͤrtige, nicht das daraus Entſtehende faßt; und ſelbſt noch froh und unſchuldig, auch leicht zu vergeſſen, was ſie und Andete ſchmetzt; gönne ihm das! Und zu dem 1 Knaben gewendet ſprach er: Deine Muttet iſt froh daß Du hier biſt, glaube das, und mit dem Gebanken ſchlafe ein! n Der Vater hieß u⸗Muen dem betruͤbten Knaben

von ſeinen Kleidern geben, und ſie gingen indeß in* ein anderes Zimmer. Die Mutter ſollte dann die kai⸗

ſerlichen verrätheriſchen Kleider verwahren.

Bald ſammelten ſich Alle wieber um das Abend⸗ eſſen. Tſchao⸗kong hatte ſich mit Semakuang degrußt, und dieſer, der Jüngere„behandelte den Nel⸗ teren mit uberlegener Wuͤrde, die der beſcheidene Mann mit Laͤchein ertrug, oft ihn ernſt anſah denn es war kluger Rath, klare Weisheit, und große Liebe in ſeinen

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Worten. Das kalte— das arme— Haus war gluͤck⸗

lich. Die beiden Knaben von gleichem Alter, ja von iniger Familienahnlichkeit, befreundeten ſich. Die Groß⸗