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Der Prieſter ſtellte ſich uͤber ſolchen Verdacht er⸗ haben und ſprach: Sollte ich das den Meinigen hun⸗ Du Thoͤrin!
Sie aber fuhr eifernd fort: Ihr Prieſter ſeid mit Niemand verwandt, nicht mit Goͤttern und Menſchen — nur mit dem alten Kinde! Euerem Oberhaupt! und ſo gehorſam ging mein Kind hin zu Dir ausge⸗ trocknetem, wuͤſtem Zauberer! und ſchwer, wie ſchwer wird ſie die eisgraue Vorſchrift erfullen; die Frau muß das Haus des Mannes worein ſie gegangen, dem vor⸗ ziehen, woraus ſie gekommen, und ein verwundeter Ti⸗ ger iſt dreimal fuͤrchterlich.—
— Ein verwundeter Tiger! ſprach der eingettetne Colad ſanft zu ihr, nicht ein unbeſcholtener Mann.
Ich hore, Du weißt„ Di rächſt. Di weinſt! o mein Weib!
Muttet und Sohn hingen ſich an den Vater, und ſo umarmt, laͤchelte er zufrieden, umſchloß die Seinigen froh wie ein Koͤnig und reichte aus der Gruppe die and auch dem Prieſter und dräckte ſie ihm.
Die Großmutter im Schlafe geſtoͤrt, hatte ſch im Bette aufgeſetzt, gehoͤrt, den Sohn angeſtarrt, und war von Wehmuth wieder hingeſunken. Sema⸗ kuang nahm ſchweigend Platz bei ihr..
Orhota nahm ihrem Mann die koſtbare Muͤtze mit dem hellrothen Knopfe vom Haupt, worauf ſtatt der Pfauenfeder die ſchwarze Feder ſie ſchreckte; ſie loſte ihm den rothen Gürtel, den er zum Zeichen trug, daß


