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dann lief ſie, und ſank zwiſchen Semakuangs Kniee. Er hob ſie auf, ſie ſchmiegte ſich an ihn, und er behielt ſie koſend auf ſeinem Knie.
Orhota ſahe dem zu, und ſprach: mein Tſchao⸗ kong hat alſo Recht! Nun aber ruͤſte Dich wohl auf Lamos's Fragen zu antworten, nach ihrem ver⸗ ſchwundenen Mann. Die Furcht: nicht ſeinen Tod von Dir zu hoͤren, die Angſt und die Freude Dich zu ſehn, hat ihr Forſchen verhindert. Denn ihr Sema⸗ kuang hat verſprochen einſt wiederzukehren; und in dieſer ſie lebendig erhaltenden Hoffnung hat ſie alle Ungluͤcksfaͤlle des Lebens, alle Krankheiten zuverſicht⸗ lich uͤberſtanden, als ſei das beſte Lebensverlaͤngerungs⸗ Mittel die Hoffnung! ein ferner geliebter Gegenſtand, der die ganze Seele erfuͤllt! Und da er ſo unmenſchlich lange ausgeblieben, glaubt ſie, er koͤnne vom Tode ver⸗ geſſen ſeyn wie Pung;z und wenn ſogar Einer dem Scharfblick des Gottes der Todten, dem Yen⸗Wang, entgangen ſei, koͤnne er es ja auch. Denn ſie erzaͤhlte uns oft: Ein gewiſſer Pung lebte bis zu dem Alter
von 800 Jahren; er heirathete nach und nach
zwei und ſiebenzig Weiber, wie die Fruͤheren ſtarben. Die Zwei und ſiebenzigſte nun, die auch todt war, kam in die Unterwelt, und erkundigte ſich bei den
Vorfahren ihres Pung, was wohl die Urſache ſeyn
koͤnne, daß ihr Mann ſo viele Jahrhunderte lebe? Iſt denn ſein Name, frug ſie, nicht in Ben⸗Wangs Verzeichniß geſchrieben? Aber ihm entflieht doch kei⸗


