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ſtill zu weinen, und er mußte ihn darum fragen. Er antwortete lange nicht, und ſahe nur zaͤrtlich fort⸗ weinend auf Lamoé. Ach, ſprach er endlich, ich muß weinen, weil ſie mich geſtraft, da ich das Kind mit der Maske des Fruͤhlings und dem langem Barte zu fuͤrchten gemacht— aber das hab' ich ver⸗ dient!
Was weinſt Du denn alſo? frug Semakuang;
thut es dir leid?
Nein, das nicht ſo ſehr, noch weniger die Schlaͤge. Aber, o lieber Semakuang, die Großmutter wird nun ſterben! Sie iſt von allen Kräſten, ſeit Du gekommen;
ſie ſank um, als ſie mich ſchlug, und ſonſt that es
mir weh, wenn ſie mich ſchlug— heut hab' ich es kaum gefuͤhlt— das ſchmerzt mich! Ach ſie iſt hin, ihre Hand iſt matt, ihr kommt der Tod,— ſie wird nicht lange mehr bei uns ſeyn!
Darum weinſt Du? frug Semakuang, troͤſtete darum das gute Kind noch viel weniger, und ſprach nur, ſelber Thraͤnen vergießend: O mein U⸗Muen: Darum weine ich auch!—
Drhota war indeß vom Beſuch ihrer Tochter zu⸗ ruͤck gekommen; ſie hatte die dunkele Haube auf, das
ſchwarze Stirnband mit der auf der Stirn ſich wien
genden Perle um, ihr violetnes langes Gewand anz und mit dem wie ſie meinte niedrigen Geſchicke der Tochter unzufrieden, erweichte ſie jetzt hier das, was ſie von ihrem Knaben hoͤrte und noch mit Augen
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