Teil eines Werkes 
1. Band (1831) Der Unsterblichkeitstrank
Entstehung
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Fuße, der arme auch ſchon bejahrte Sohn! und fruh um die Stunde der Haſen geht er ſchon wieder, und läßt uns ſein Weib, eine boͤſe böſe Schwiegertochterz denn ein Weib, das nicht recht gut iſt, iſt recht bös und faſt unerträglich, ſeufzt er oft.

Großmutter! bat die Tochter leis; und U⸗Muen ſchlich ſich beſchämt fuͤr ſeine Mutter, in's Dunkel;

das Goldkehlchen ſang ſeinen Abendgeſang, und ſo gab

er leiſe ein Zeichen zuzuhoren! um der Großmutter Rede von ſeiner Mutter zu unterbrechen und zu enden. Sie hoͤrte auch ein Weilchenz Semakuang von den Scheiben der mitgebrachten Hrangen, auch ſie, was er ihr davon auf dem Eiſenhölzchen dargereicht, und begann dann traurig wieder: Ja, daß mein

Mann, mein Semakuang nicht die Freude an ſeinem

Sohne erlebt! Er iſt Colao, Sittenrichter des Kai⸗ ſers, Mou, oder Hirt des Volkes. Doch wahrlich er lebt wie ein wirklicher Hirt! Als wir arm waren, oder ſeyn mußten, lehrte ich ihn in ſeiner Jugend: Wer rechtſchaffen iſt, kann nicht reich werden; denn einem wohlgebildeten Herzen gibt es ganz andere Dinge in der Welt zu erſtreben als Gold; und doppelt kann der Menſch nicht ſeyn, und das Leben iſt zu kurz um Eins nach dem Andern, und endlich ſo Alles zu erwerben: das Boſe nach dem Guten! Und, lehrte ich ihn: Wer rechtſchaffen iſt, kann, lange nicht reich bleiben, wenn er ein Herz hat, und weiß wo er mit einer handvoll Reis einen Menſchen von Schande und