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— 155— Der fürchterliche Kampf begann. Schon
lag ein Bepanzerter durch des Retters gutes
Schwerdt getroffen, als ein unglůcklicher Schuß
dieſen dahin ſtreckte.
Doch der Schutzgeiſt war nicht fern. Ru⸗
dolph hatte den Freund nicht aus dem Geſicht
verlohren, mit dieſem zugleich ſank der Moͤr⸗ der, des Prinzen Freiheit war erkauft, und
ſiegreich fuͤhrte er die geſammelten Schaaren
dem Feinde von neuem entgegen.
Erwachend fand ſich Heinrich auf ſchoͤnem weichen Lager, neben ſeinem Bette aber bluhte
prachtvoll das wunderbare Geſchenk der geiſti⸗
gen Aeltermutter jenes fuͤrſtlichen Hauſes. Ein
heftiger Schmerz an der Schulter erinnerte ihn an den ungleichen Kampf, erweckte die Sorge um den Ausgang und um die Freiheit des
Prinzen, doch die Verſicherung des Arztes, ihn
nach der gewonnenen Schlacht an der Seite
des ſiegreichen Feldherrn geſehen zu haben, goß Freude und Wonne in des Helden Herz.


