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Noch mehr erheiterte ihn ein Brief der Ge⸗ liebten, der erſte, den er ſeit dem Beginnen
ſeiner Bahn von ihrer Hand erhielt. Mein Held, mein Geliebter!
Sorgend um Dein Leben, vertraure ich meine freudenloſen LTage. Bange Empfindun⸗ gen beaͤngſtigen oft meine Seele, doch ſie ſind voruͤber, denn hoch und hehr ſahe ich Dich, 4 mein ritterlicher Held, im Kampfe, auf dem
Wege zum Ruhme, ſtehen.
Dein Schutzgeiſt war's,— denn anbers weiß ich die hohe glaͤnzende Weibliche nicht zu neunen, die mir in einer truͤben Stunde,—
im Zwielicht war's, wo traurig bange Gedanken
um die Zukunft meiner Seele ſich bemeiſtert hatten,— Troſt und Beruhigung zufluͤſterte. Götig und freundlich, noch hoͤre ich die ſanften Worte, ſprach ſie von Deiner Liebe, Deinem ho⸗
hen Muth. Bewahre ferner, mein Held, den⸗
ſelben, das dentſche Maͤdchen forbert ihn neben
der hoͤchſten Liebe im 6 e.


