biſſe, die nie enden werden! OMatea! meine zaͤrt⸗ lichen Schwuͤre hatten dich getaͤuſcht. Deine Rache wird bis ͤber das Grab hinaus dauern, dein Bild wird mir meine frohſten Stunden truͤben; waͤre ich nicht geweſen, ſo wuͤrdeſt du vielleicht nie das Ver⸗ brechen kennen gelernt haben, und wuͤrdeſt vielleicht noch leben.“
Der Erzbiſchof fuͤhrte ihn mit ſich fort, und die Landleute machten in der Eil eine Bahre zurecht, um die irdiſchen Ueberreſte dieſer einſt ſo leidenſchaftli⸗ chen und anmuthſtralenden Matea nach der Kirche des Dorfes zu tragen.
Don Alonſo entfernte ſich mit ſchnellen Schrit⸗ ten, und holte bald die Markiſin ein, welche die Al⸗ douza unterſtuͤtzend den Atzulai hinanſtieg. Antonio, der ſeinen alten Vater an der Hand fuͤhrte, die Toch⸗ ter Bartolomeo's, Bartolomeo ſelber, ja ganz Urdar folgte ſtillſchweigend hinter ihnen her. Der Alcalde Don Geronimo ſtotterte einige konſtitutionelle Redens⸗ arten heraus, um ſich dadurch die Gunſt der neuen Grundbeſitzer der Gegend zu verſchaffen, und mur⸗ melte zugleich einige Paternoſter, um ſich mit Gott auszuſoͤhnen.
Endlich gelangte man zu der Strohhuͤtte, worin ſo viele Tugenden, von der Welt ungekannt, ihre
Wohnung hatten. Die Basken aus Ainhoa waren herzugeſtroͤmt; Frau Hiriart brachte das Manuſcript mit, welches ihr Sohn vor vier Jahren auf der gro⸗ ßen Heerſtraße von Navarra gefunden hatte, und ſie haͤndigte dieſe ſchätzbaren Denkwuͤrdigkeiten demjeni⸗


