Teil eines Werkes 
Fünfter Band (1825)
Entstehung
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heilige Geiſt ſprach aus Oſtas und Athanaſius, als ſie zum Kaiſer ſagten: Miſchet euch nicht in unſere Angelegenheiten; unſere Sache iſts, euch in den eurigen zu rathen! Ferner ſprach der heilige Geiſt aus dem Munde des Baſilius, als er von der Hoͤhe ſeines Dhrones herab eingeſtand, daß die Laien nicht das Recht haͤtten, ei⸗ nen Blick auf die kirchlichen Angelegenheiten zu wer⸗ fen. Benedict der Vierzehnte hat dieſen lezteren Grundſatz fuͤr den einzig rechtglaͤubigen erklaͤrt, und der Adler der katholiſchen Welt, Boſſuet, hat aner⸗ kannt, daß man die Kirche nicht wohl der buͤrgerli⸗ chen Obrigkeit unterordnen koͤnne, ohne ſie zu zer⸗ ſtoͤren. Uns kommt es nun zu, die heilige Bundes⸗ lade gegen jeden Angriff zu vertheidigen, welchen heiligen Namen auch immer die Ruchloſen als Aus⸗ haͤngeſchild fuͤhren moͤgen; ja ſelbſt wenn der Fall eintraͤte, daß einer unſerer Koͤnige einen Augenblick dieſe goͤttlichen Grundſaͤtze weltlichen Ruͤckſichten auf⸗ opfern koͤnnte, ſo wuͤrden ſich doch noch Diener des Altars finden, wie der Kardinal von Belluga war, die dieſen Fehler laut ſchelten, und Fuͤrſten wie Phi⸗ lipp der Fuͤnfte, die denſelben erkennen und beweinen wuͤrden.“

„Wer irgend eines von den hohen Vorrechten der Religion bedroht oder preisgiebt, empoͤrt ſich wider das Geſetz Gottes. Es giebt keine Mittelſtufe zwiſchen dem Guten und dem Boͤſen, zwiſchen dem Leben und dem Grabe, zwiſchen dem Heil und der ewigen Verdammniß. Man muß entweder im Hauſe