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ſtreut. Eine heftige Gaͤhrung ſchien im umkreis die⸗ ſer Mauern zu herrſchen, die doch blos dem Frieden geweiht ſein ſollten. Zahlreiche Gruppen ſtanden da und dort um einige Kloſterbruͤder herum, die ſich mit einer ungewoͤhnlichen Heftigkeit aͤußerten. An⸗ dere ſpazierten allein hin und her, und ſchienen nicht minder aufgeregt zu ſein. Alle waren augenſchein⸗ lich von einer tiefen Bekuͤmmerniß ergriffen Man beſprach ſich uͤber den Entwurf einer an die Cortes einzureichenden Adreſſe, worin man erklaͤren wollte, daß man an der Unternehmung des Pater Procurator keinen Antheil gehabt. Fray Vicente gieng ſogleich zu ihnen hinunter und ſchlug ihnen vor, ein Schrei⸗ ben auf den Atzulat hinauf zu ſenden, und darin Don Alonſo dringend zu bitten, daß er doch dem Rufe ſeines Koͤnigs und ſeines Vaterlandes folgen moͤge. Ein langes Beifallrufen gab die einmuͤthige Zuſtimmung aller Bruͤder zu erkennen, als auf ein⸗ mal die Kloſterglocke alle Moͤnche in die Sakriſtei rief. Die Gollerie, worin mich der Hieronymit ge⸗ laſſen hatte, fuͤhrte durch eine Thuͤr nach eben dieſem geraͤumigen Saale, in welchem ſich fern von den Blicken der Menſchen mitten unter den elenden Her⸗ vorbringungen einer ſpaͤteren Zeit einige gute Ge⸗ maͤlde der aͤlteren Schule, die weder eine ſolche Nach⸗ barſchaft noch eine ſolche Verborgenheit verdienten, gleichſam wie verloren dahiengen. Die Dominicaner warfen ſich bei der Ankunft des Priors und des Erz⸗ biſchofs auf die Kniee und beteten. Der bejahrte Praͤlat gab zuerſt der Verſammlung ſeinen Segen,


