Teil eines Werkes 
Fünfter Band (1825)
Entstehung
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ſophen oder Servile ſein. Nit ſolchen Schurken disputirt man nicht erſt lange, ſondern man ſticht ſie nieder.“ Ich verrieth mein Erſtaunen uͤber dieſe Grundſaͤtze. Er fuhr indeß weiter fort:„Ich ſpre⸗ che hier mit echt ſpaniſcher Franqueza. Die Nation will die Verfaſſung, der Koͤnig hat ſie beſchwo⸗ ren; man mag mir hier vorpredigen, was man will, ich antworte: vox populi, vox Dei. Ich fuͤr mein Theil verſtehe nur den graden Weg einzuſchla⸗ gen. Sobald ich erfuhr, welchen Entſchluß der hoch⸗ wuͤrdige Pater Procurator gefaßt habe, ſo gab ich dem konſtitutionellen General einen Wink daruͤber, und ich bin ſtolz darauf, und ſage zu allen denen, die das ſchlecht finden: Fray Aparicio iſt ein ſpani⸗ ſcher Bürger, er iſt frei, iraque fuͤrchtet und hoͤrt er auf niemanden weiter.“ Nit dieſen Worten ver⸗ ließ uns der Ordensgeiſtliche, um den Segen mit zu empfangen, den der Prior taͤglich ertheilt, zum An⸗ denken an denjenigen, den vormals die Jungfrau Maria perſoͤnlich den Mitgliedern des Ordens zu er⸗ theilen pflegte, in jenen gluͤcklichen Zeiten, wo die Mutter Gottes aus Liebe zu den Schuͤlern des heili⸗ gen Dominicus ſich das Vergnuͤgen machte(Com- placuit se), allnchtlich ihre Zellen zu beſuchen. Der bejahrte Doctor, der mir dies mittheilte, nahm einen gewaltig dicken Folioband zur Hand, der den Litel fuͤhrte: Chronicon praedicatorum, auctore R. P. M. fratre Antonio Senensi, ſchlug darin Seite 27 auf, und las mir daraus zwei bis dreimal das Naͤhere hieruͤber in lateiniſcher Sprache vor⸗ v. 17