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weiter fort:„Die Gefahren Alonſo's betruͤben mich, ſie betruͤben mich um ſeinet⸗ und ſeiner liebens⸗ wuͤrdigen Gattin willen„—„ Wie? was ſprecht ihr da von ſeiner Gattin? er waͤre verheira⸗ thet? ihr wußtet alſo ſchon, daß er druͤben jenſeits der Grenze wohnt, was wir ſo eben erſt erfahren haben.“
In dieſem Augenblick ward die kloͤſterliche Stille durch einen gewaltigen Laͤrm von heranſprengenden Pferden unterbrochen. Der Prior, der vielleicht ſeine Gruͤnde hatte, um einen Beſuch Bartolomeo's zu furchten, eilte ans Fenſter.„Um Gottes willen!“ rief er;„es iſt Fortunato, dieſer Elende, der am Ungluͤck unſer aller ſchuld iſt, er, der ſich das Ver⸗ gnuͤgen machte, einen Mann, wie ich bin, auf die Folter legen zu laſſen! Wie kann er es wagen, mir noch einmal vor die Augen zu kommen?“
Ein Kaſtilianer, deſſen Auge Geiſt und Falſch⸗ heit, und deſſen Mund Anmuth und Grauſamkeit zu⸗ gleich verrieth, trat in den Saal herein, wo das Fruͤhſtuͤck noch immer fortdauerke. Er gruͤßte den Erzbiſchof kaum, neigte ſeine Lippen auf die Hand des Fray Cayetano, der ihn kalt von ſich wies, warf dann ſeinen Mantel ab, ſetzte ſich hin und ſagte zu meinen verſtummten Diſchgeſellſchaftern:„Alle treuen Spanier muͤſſen ihre erlittenen Kraͤnkungen vergeſſen, um die gemeinſame Sache, die des Altars und des Thrones, zu retten. Die Fontana de Oro hat einmuͤthig den Koͤnigsmord und die Gottesleng⸗ nung beſchloſſen; alle Kloͤſter ſollen bis auf den


