252 Grund zerſtoͤrt und die Geiſtlichen umgebracht wer⸗ den.“—„Die Ungeheuer!“ rief der Dominika⸗ ner.—„Schon haben ſie ihre Unverſchaͤmtheit ſo weit getrieben, Seine Majeſtat zu bitten,— und ihr wißt ja, was bitten bei ihnen heißt— mich von ſeiner Perſon zu entfernen. Waͤhrend die Gran⸗ den Spaniens und der hohe Adel Kaſtiliens, die den Thron umgeben, uͤberſpannte Revolutionsmaͤnner ſind, macht man dem ungluͤcklichen Ferdinand das Recht ſtreitig, einen treuen Diener in ſeiner Naͤhe zu behalten. Der Beichtvater Seiner Majeſtaͤt iſt uͤbrigens in daſſelbe Verdammungsurtheil mit inbe⸗ griffen.“—„Der Beichtvater? Das iſt ent⸗ ſetzlich,“ erwiederte Fray Cayetano;„nun da ſehet einmal zu, ob es jezt nicht Zeit iſt, zu den Waffen zu greifen.“—„Ich hoffe von den Waffen wenig,“ antwortete Fortunato.„Wir haben, einige ehren⸗ werthe Ausnahmen abgerechnet, die Weltgeiſtlichkeit, den Adel und die Kauflaͤden gegen uns. Wir wollen uns daher fuͤgen und die Zeit abwarten. Das erſte, was wir thun muͤſſen, iſt, daß wir den Koͤnig hin⸗ dern, ſeinen Mantel uͤber die Revolution zu werfen, und ſie in den Augen Europa's dadurch zu beſtätigen, daß er ſelber die Cortes eroͤffnet. Ich habe bereits eine Entweichung fuͤr ihn vorbereitet; blos Navarra iſt noch zu organiſiren, und ich wende mich deshalb an euch. Wenn es uns mislingt, ſo wird die heilige Allianz den Don Ferdinand dazu bewegen muͤſſen, ſein aus Galeerenſtlaven zuſammengeſetztes Miniſte⸗ rium abzudanken. Wenn er konſtitutioneller Koͤnig
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