Teil eines Werkes 
Fünfter Band (1825)
Entstehung
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legium beſitzen, unrecht und— wenn ihr wollt— undankbar zu ſein.“—„Nun, wer denkt denn daran, einen Fortunato mehr in Schutz zu nehmen, als einen Alonſo oder Eſtevan. Ich meine, die alte reine Monarchie muͤſſe man in ihrem Glanze wieder herſtellen, und die alten Nationalverſammlungen, die aus Bauern, Prieſtern und Granden zuſammen⸗ geſetzt waren. Die Koͤnige und die Philoſophen ſind die ewigen Feinde der Nationen. Wir wollen uns in Hinſicht auf die erſteren damit begnuͤgen, ſie auf ihren Thron zu beſchraͤnken, aber, was die lezteren betrifft, da keine Barmherzigkeit weiter! man muß ſie voͤllig ausrotten. Ich hoffe wohl, daß Freund Don Alonſo dem Jaime nicht entrinnen wird, der gegen ihn einen alten Groll hegt. Die heilige Jung⸗ frau weiß es, daß ſelbſt die Einſamkeit, das Kloſter, und die Nothwendigkeit, allem weltlichen Ehrgeiz zu entſagen, ſeinen Groll nicht zu beſaͤnftigen vermocht haben, und ſo wird denn bald einer weniger ſein, und zwar der gefaͤhrlichſte von allen; denn ungeachtet aller ſeiner ausgeſtandenen Leiden iſt er einer von jenen energieloſen Characteren, die es nicht fatt be⸗ kommen, bei der Parthei jener von Gott verfluchten zu beharren, die man die ſogenannten Gemaͤßig⸗ ten nennt.“

ezt erkannte ich Fray Cayetano wieder, und wunderte mich uͤber die blitzſchnelle Veraͤnderung, welche der politiſche Partheigeiſt in den Manieren, der Sprache und dem Tone der Menſchen hervorzu⸗ bringen vermag. Der Erzbiſchof fuhr im Geſpraͤch