Teil eines Werkes 
Fünfter Band (1825)
Entstehung
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249 liegt in ſehr guten Haͤnden.“—„Alles, was ihr mir da erzaͤhlt,“ erwiederte der Erzbiſchof,„betruͤbt mich ſehr. Das Vorſpiel, welches wir im Jahr 1814 begannen, hat ſolche Ergebniſſe hervorgebracht, daß es mir ſehr gewagt ſcheint—„ Hei⸗ lige Mutter Gottes! mit euren ewigen Bedenklichkei⸗ ten! haben wir nicht ſeit drei Monaten lange genug ſchon Geduld gehabt? Man koͤnnte freilich glauben, daß dieſe Deiſten waͤhrend der naͤchſt verfloſſenen ſechs Lehrjahre doch wenigſtens etwas gelernt haͤtten, daß ſie doch endlich zufrieden ſein ſollten, einer nur zu bloͤdſinnigen und dabei doch zu despotiſchen Cama⸗ rilla entſchluͤpft zu ſein. Allein nichts von alle dem! ihre Tageblätter ſagen es euch ja; ſie wollen immer nur an der Kirche ſich vergreifen, und dieſe ſollte alſo wohl nicht an ihre Vertheidigung denken? Ihr wer⸗ det bald ſehen, wie ſie euch, unter dem Vorwand, daß ihr einer der Perſer geweſen, behandeln werden; ſie werden jene Todesſtrafe auf euch anwenden, die ihr einſt im voraus gegen alle die dekretirtet, welche die heilige Konſtitution umzuſtuͤrzen wagen wuͤrden, oder wofern ſie euch blos verbannen, ſo werdet ihr wenigſtens euer Leben als ein bloßes Gnadengeſchenk von euren Beleidigern hinnehmen muͤſſen. Ungeach⸗ tet meiner Theilnahme, die ich fuͤr euch hege, wuͤrde ich es gleichwohl ganz huͤbſch finden, wenn ſie alles das, was ihr ſeit ſo vielen Jahren fuͤr ſie gethan habt, auf dieſe Art belohnten.“—„Eine ſolche Verfolgung,“ erwiederte der Praͤlat,„wuͤrde blos beweiſen, daß die Fuͤrſtenhoͤfe nicht allein das Privi⸗