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ließ es nicht bei dieſen erſten Hoͤflichkeiten bewenden. Die Unterhaltung zwiſchen uns ward lebhafter, und ich mußte mich mit zu Tiſche ſetzen und mit ihm um die Wette in eine Schuͤſſel Kichererbſen, die mit ge⸗ woͤhnlichem und ſpaniſchem Pfeffer gewuͤrzt war, ta⸗ pfer einhauen. Die Manieren und die Sprache des Ordensgeiſtlichen ſetzten mich in Verwunderung. Noch mehr aber zog der Erzbiſchof meine Aufmerkſamkeit auf ſich. Sein ſilberweißes Haupt, ſein Rang, der Zug von Wuͤrde und Heiterkeit auf ſeinem Geſicht, alles dies zuſammen kuͤndigte mir gleich anfangs an, daß ich den Praͤlaten Don Iſidro vor mir ſaͤhe, und eine heilige Ehrerbietung bemaͤchtigte ſich meiner bei dieſem Gedanken. Daß ich indeß auch den Prior kennen ſollte, dies zu glauben war ich weit entfernt, als auf einmal der ehrwuͤrdige Greis ihn Fray Ca⸗ yetano nannte. Bei Nennung dieſes Namens drehte ich mich mit Heftigkeit um. In dieſem gefaͤlligen und wohlwollenden Empfange haͤtte ich nimmermehr den hitzigen Dominikaner wiedererkannt.„Frey Jaime,“ fuhr dieſer nun weiter fort, indem er of⸗ fenbar das Geſpraͤch wieder da anknuͤpfte, wo er es
bei meiner Ankunft gelaſſen,„Frey Jaime hat ſehr
unrecht daran gethan, daß er die Fahne des Auf⸗ ruhrs erhoben hat, waͤhrend noch Truppen hier ſind. Aber er hat Herz, er iſt hartnaͤckig, und ich bin ver⸗ ſichert, daß er ſich auf den offenen Landſtraßen zu behaupten wiſſen wird, und daß der Philoſoph Don Alonſo nicht mit heiler Haut bis zu ſeiner Philoſophen⸗ ſippſchaft nach Madrid gelangen wird; ſein Schickſal


