Teil eines Werkes 
Fünfter Band (1825)
Entstehung
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Beiſtlichkeit der verſchiedenen Kirchſpiele und die Bür⸗ gerſchaft der verſchiedenen Staͤnde und Gewerbe war zuruͤckgeblieben. Vei dieſer einſamen Verlaſſenheit freute ſich die ehrwuͤrdige Mutter bei ihrer Ankunft wenigſtens Fortunato's Dienſteifer annehmen zu koͤn⸗ nen.„Euer Excellenz,“ ſagte er zu ihr,„haben niemanden um ſich; die Nonnen, die ihr als eure Rinder betrachten durftet, ſind durch die Feinde Got⸗ tes zerſtreut worden, und ihr habt nun keine Familie weiter!“ Die Aebtiſſin antwortete durch einen Seuf⸗ zer. Der Hauptmann ſprach mit ihr von der Toch⸗ ter, die ihr entriſſen worder war, und ſah, wie ſie daruͤber in Thraͤnen ausbrach; ſogleich warf er ſich nun zu ihren Fuͤßen, umfaßte ihre Kniee, ſpielte den Verzweifelten in der Art, wie er es von Elvire ge⸗ lernt hatte, und geſtand ihr endlich, daß er ſelber es geweſen ſei, der ihrem muͤtterlichen Herzen dies Leid zugefuͤgt habe. Die Erzaͤhlung von der Entfuͤhrung der kleinen Manvlita weckte ihren Gram von neuem, der nie ganz beſchwichtigt worden war, und meine ungluͤckliche Dante erfuhr nun, welcher beklagens⸗ werthe Ehrgeiz meinem Vater einen ſolchen Anſchlag eingegeben.„Ich beſchloß,“ ſagte Fortunato,„dies ſchreckliche Geheimniß ſo lange zu verſchweigen, als der alte Herzog lebte; jezt indeß fuͤhle ich, daß ich

gegen Euer Excellenz ganz andere Pflichten habe,

und ich werde Muth genug haben, um ſie voͤllig und

bis zu Ende zu erfuͤllen. Der neue Herzog weiß uͤbrigens bereits alles, und ich kann ſagen, daß er alles aufgeboten hat, um— ſelbſt auf die Gefahr ſei⸗