Teil eines Werkes 
Fünfter Band (1825)
Entstehung
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nes Vermögens— das Kind wieder zu entdecken, das Euer Excellenz noch beweinen.“ Dieſe Entdek⸗ kung erfuͤllte die Sor Maria de los Dolores mit Entſetzen, und die lezten Aeußerungen zeigten ihr ei⸗ nen matten Schimmer von Hoffnung.—„Waͤre es moͤglich?“ rief ſie aus;„wie? ſie lebte noch? ſprecht, ſprecht, ſage ich euch! ach, wenn ich noch eine Tochter habe, wo iſt ſie, damit ich ſie an mein Herz druͤcke.⸗— Der Raͤuberhauptmann hatte den Plan gehabt, ihr Margarita als ſolche in die Arme zu fuͤhren, allein gerade in dieſem Augenblick verließ ihn ſein Muth, und er begnuͤgte ſich daher, blos durch geheimnißvolle Aeußerungen das Ver⸗ trauen dieſer ungluͤcklichen Mutter zu beleben. Sie errieth den geheimen Gedanken Fortunato's, und indem ſie davor zitterte, daß ſie vielleicht ihre Doch⸗ ter durch eine unwurdige Heirath entehrt wiederfin⸗ den koͤnnte, betrachtete ſie nur mit bangem Entſetzen dieſen ſchrecklichen Wechſelfall. Ihre Mutterliebe vermochte nicht das misbilligende Murren ihres Stolzes zu unterdruͤcken, obwohl die geleiſteten Dien⸗ ſte, der Muth und die Froͤmmigkeit des Ehemannes der Margarita in ihren Augen als vollguͤltige An⸗ ſpruͤche auf Adelsrang erſchienen, zumal in einer Zeit, wo keine hochadelige Abkunft gegen die Herab⸗ wuͤrdigung durch ſchlechte Grundſaͤtze zu ſchuͤtzen ver⸗ mochte.

Im Anfange des Winters ruͤckten die franzoͤſi⸗ ſchen Heere wieder vorwaͤrts, und die Englaͤnder kehrten wieder nach ihrem vorigen Standlager in