Teil eines Werkes 
Fünfter Band (1825)
Entstehung
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fägte ſie hinzu:Es iſt hier vermuthlich darauf abgeſehen, dich in deiner Gefangenſchaft durch un⸗ nutze Gefaͤnge zu erheitern? Ich dagegen ſetze der⸗ ſelben ein Ziel. Ich habe mich nicht darauf be⸗ ſchraͤnkt, mir durch Gold einen Weg bis zu dir zu bahnen; ſondern ich habe auch in den beiderſeitigen Heerlagern Verbindungen angeknuͤpft, und jezt in dieſem Augenblick werden die Franzoſen kommen und dich den Undankbaren entreißen, denen du dienſt. Wie? unterbrach ſie der großherzige Kaſtilia⸗ ner;was ſagt ihr da? Ich mein Vaterland ver⸗ rathen? O ſo fliehet fern von hier hinweg! eure Gegenwart koͤnnte mich ſonſt in ewige Schmach ſtuͤr⸗ zen.Es haͤngt jezt nicht mehr von dir ab, erwiederte Matea voll Unwillen,mir den Sieg ſtreitig zu machen. In dieſem Augenblick wirſt du den Franzoſen in die Haͤnde fallen; indeß beruhige dich, auch die ſchoͤne Markiſin wird nicht mehr nach Cadix zuruͤckkehren.

unterdeß hatte ſich Maria's Geſang in Waffen⸗ geklirr verloren. Die Franzoſen hatten naͤmlich ſo eben einen unerwarteten Sturmangriff auf unſere aͤußerſten Werke gemacht, unſere uͤberraſchten Trup⸗ pen hatten vor ihnen die Flucht ergriffen, und das Fort ſtand auf dem Punkte, in die Haͤnde des Fein⸗ des zu fallen. Da rief auf einmal der Gefan⸗ gene:Jao, ich eile jezt hinaus, ich eile hinaus, um unſere fliehenden Haufen wieder zu vereinigen; ein Staatsbuͤrger hat nur ein einziges Mittel, um ſich an ſeinem Vaterlande zu raͤchen, und dies beſteht