Teil eines Werkes 
Fünfter Band (1825)
Entstehung
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die alle Saiten eines ſpaniſchen Herzens in ſchwin⸗

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Zweites Kapitel.

Alonſo war in eines von den Forts der Inſel Leon, die dem Feinde am naͤchſten lagen, eingekerkert worden, und war mitten unter Regimentern, die einſt unter ihm gedient hatten. Es ſchien faſt, als haͤtte man dieſe Maßregeln blos deshalb genommen, um ihn zu veranlaſſen, in das franzoͤſiſche Heerlager hinuͤber zu fliehen und ſich auf dieſe Weiſe fuͤr ſchul⸗ dig zu bekennen. Sein Kummer ward in Kurzem dadurch etwas gemildert, daß die Gattin des Don Luis wieder in Freiheit geſetzt wurde. Die Schre⸗ ckensſcene, von welcher ſie Zeugin geweſen, war end⸗ lich durch anderweitige Nachrichten beſtaͤtigt worden, und die Juſtizbehoͤrde uͤberlieferte ſie wieder an Maria, die ſich nun wieder ganz beruhigt fuͤhlte. Es war ihr unmoͤglich, irgend eine Furcht uͤber das Schick⸗ ſal eines Bruders zu hegen, deſſen Character zu großartig war, um ſich durch Verfolgungen nieder⸗ ſchlagen zu laſſen, und deſſen Leben zu rein war, als daß es nicht durch das Misgeſchick blos hotte ver⸗ edelt werden koͤnnen. Donna Leonor und die Mar⸗ kiſin bezogen mit Aldouza eine Wohnung auf der In⸗ ſel Leon. um die Abendkuͤhlung zu genießen, beſtie⸗ gen einſt alle drei eine leichte Barke, um ſich dem Fort zu naͤhern, in welchem ihr gefangener Sohn und Bruder ſchmachtete. Maria, die ihre Gitarre mit⸗ genommen hatte, ſang einige jener Nationallieder,