Teil eines Werkes 
Fünfter Band (1825)
Entstehung
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menſchlicher Weisheit, ruht? Gott bewahre! al⸗ lein ich weiß, daß dies Gebaͤnde nicht an einem Tage aufgebaut worden iſt, daß ferner dies Heiligthum wahrer Freiheit nur auf unſerer Inſel, nur bei un⸗ ſeren Sitten und aufgeklaͤrten Anſichten fortbeſtehen kann, daß endlich Zerſtoͤren noch kein Gruͤnden iſt, und daß uͤberhaupt ein Volk nicht wohl eine Bahn betreten kann, deren Gefahren der unſterbliche Ed⸗ mund Burke ſo treffend im voraus angegeben hat, ohne ſie ganz zuruͤckzulegen, wie dies der blutige Wa⸗ gen der franzoͤſiſchen Revolution gethan hat. Ehrlich und offen, Sir Georges, erwiederte ich; leget einmal die Hand auf euer Herz, und geſtehet, daß ihr nicht ſelten euch luſtig gemacht habt uͤber un⸗ ſere Unwiſſenheit, unſere Vorurtheile, unſere ſtillſte⸗ hende oder vielmehr ruͤckwaͤrtsſchreitende Civiliſation, uͤber unſeren Reichthum an Kloͤſtern und uͤber un⸗ ſere Armuth in allen uͤbrigen Stuͤcken; gleichwohl, jezt wo das ungluckliche Spanien das Joch alter Misbraͤuche abſchuͤtteln will, ſchreit ihr daruͤber laut auf, und zwar nicht mit Unrecht; denn jedesmal, wo man einen Misbrauch in irgend einem Winkel der Welt ausrottet, entzieht man euch dadurch einen Zinsſteuerer. Ihr habt hier gutes Spiel, denn die⸗ jenigen, welche uns als Feinde behandeln, obwohl wir die katholiſche Religion fuͤr die einzige im Staat guͤltige erklaͤrt haben, ſind ſehr bereit, Ketzer, wie ihr ſeid, fuͤr ihre Verbuͤndeten und vielleicht gar fuͤr ihre Oberlehnsherren zu erkennen.Beim heiligen Sanct Joſ. Gemahl der fleckenloſen