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zu betruben geruht.“ Ich machte Einwuͤrfe dage⸗ gen und aͤußerte mich uͤber das Vorgefallene ſehr be⸗ ſtimmt. Da begegnete ein funkelnder Blick des Fray Cayetano dem bittern Laͤcheln Jaime's, und beide ſchwiegen ſtill. Die Aebtiſſin nahm fuͤr beide das Wort; da ſie indeß vermoͤge einer beſondern Frömmigkeit den Gemahl der Jungfrau Maria da⸗ durch zu ehren gewohnt war, daß ſie ihm jedesmal⸗ ſo oft ſie den Mund oͤffnete, einen Tribut andaͤchti⸗ ger Anrufungen zollte, ſo fand ſie diesmal bei ihren heftigen Aufwallungen ſich in der Nothwendigkeit,
den Namen des Sanct Joſeph zu unterdruͤcken, um
nicht dadurch den Segen des Himmels uͤber alle die⸗ jenigen zu erflehen, die dieſen Heiligen zu ihrem
Schutzpatron hatten.„So wahr Sanct Joſ„
Gott der Vater— wollt' ich ſagen— uns helfe! ich merke recht gut den Beweggrund deiner Bemů⸗ hungen, die du anwendeſt, um dieſe ſonnenklaren Thatſachen zu widerlegen. Dieſe Thatſachen ſind zugleich eine Anklage gegen dich und alle die deinigenz ſie ſtellen das, was wir laͤngſt ſchon wußten, in das hellſte Licht, daß ihr naͤmlich Werkzeuge und Sölblinge Frankreichs ſeid. Endlich hat Gott die
Entdeckung euerer Komplotte zugelaſſen, und der
Kopf eines Schuldigen wird hoffentlich genügen, um die Religion, die ihr vernichten wolltet, zu ret⸗ ten. Das Blut unſeres Herren Jeſu Chriſti war gewiß mehr werth als das eures Alonſo, und doch hat ihn ſein himmliſcher Vater fuͤr die Erloͤſung des Menſchengeſchlechts dahingegeben.“—„Ihr


